Rahmen-Konzept

1.    Geschichte und Entwicklung

Die Spielgruppe Möwe in Bilten blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Im Jahr 1992 wurde sie von Waltraud Soltermann gegründet. Von Anfang an entwickelte sich die Spielgruppe rasch zu einem festen Bestandteil der Gemeinde Bilten und ist heute aus dem Dorfleben nicht mehr wegzudenken.

 

Im Jahr 2013 übergab Waltraud Soltermann die Spielgruppe an Sabine Allen. Mit viel Engagement und Freude führte Sabine Allen die Spielgruppe weiter als eine private Institution und prägte sie durch ihre persönliche Note.

 

Ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte unserer Spielgruppe wurde am 6. Oktober 2025 erreicht. An diesem Tag fand die Gründungsversammlung statt, bei der beschlossen wurde, dass die Spielgruppe Möwe ab dem Spielgruppenjahr 2025/2026 als gemeinnütziger Verein weitergeführt wird. Dieser Schritt sichert die Zukunft der Spielgruppe und unterstreicht ihre wichtige Rolle in Bilten.

 

2.   Unsere Spielgruppe

Wir sind eine Innenspielgruppe mit Aktivitäten im Freien

Unsere Spielgruppe bietet den Kindern in den vertrauten Räumlichkeiten Sicherheit und Geborgenheit. Das Kind kann die langsame Ablösung von seinen engsten Bezugspersonen üben. Das Kind steht im Mittelpunkt, und kann in der Spielgruppe viele Erfahrungen sammeln, und lernt seinen Platz in einer Gruppe zu finden. Werken, malen, forschen, spielen, singen, experimentieren, einander helfen, Geschichten zuhören, sich gegenseitig mit Stärken und Schwächen akzeptieren, aber auch streiten und wieder Frieden schliessen sind Bestandteile des Gruppenlebens.

 

Gleichzeitig liegt es uns am Herzen, dass wir mit den Kindern regelmässig Zeit draussen verbringen. Dabei nutzen wir verschiedene Möglichkeiten, wie den Spielplatz, den nahegelegenen Wald oder unternehmen kleinere Spaziergänge. So erhalten die Kinder die Gelegenheit, neue Erfahrungen in der Natur zu sammeln, ihre Umwelt zu entdecken und sich gemeinsam zu bewegen.

 

Es sind konstante altersdurchmischte Gruppen von 8 bis maximal 12 Kindern; welche sich regelmässig immer am selben Wochentag treffen. Die Spielgruppe kann 1- bis 3-mal wöchentlich besucht werden, und richtet sich an Kinder ab 2 Jahre bis zum Kindergarteneintritt.

 

2.1   Qualitätslabel

Wir arbeiten nach den Richtlinien des Schweizerischen Spielgruppen Leiterinnen Verband (SSLV). Die Qualität in der Spielgruppe Möwe hat einen hohen Stellenwert und wird jährlich mit Hilfe des Evaluationsbogens vom SSLV überprüft.    

Wir sind Mitglied der Fach- und Kontaktstelle der Spielgruppenleiterinnen Glarus (FKS-Glarus),   sowie dem Schweizerischen Spielgruppen Leiterinnen Verband (SSLV).

 

2.2  Wer darf die Spielgruppe besuchen

Die Spielgruppe steht allen Kindern offen, die bis zum 31. Juli das zweite Lebensjahr vollendet haben. Damit erhalten die Kinder die Möglichkeit, bereits zwei Jahre vor dem Eintritt in den Kindergarten, die Spielgruppe zu besuchen.

 

2.3  Spielgruppenzeiten/Ferien

Die Spielgruppe findet von Montag bis Freitag statt. Die genaue Anzahl der wöchentlichen   Spielgruppen-Tage richtet sich nach den eingehenden Anmeldungen, so dass das Angebot flexibel auf die Nachfrage angepasst werden kann. Die Spielgruppe kann ein-, zwei- oder dreimal pro Woche besucht werden.

Die Spielgruppe dauert bei uns 2 ½ Stunden. Die Spielgruppenzeiten sind:

  • Vormittag:               8.30 Uhr – 11.00 Uhr
  • am Nachmittag:         13.30 Uhr – 16.00 Uhr

Ferien, Feiertage sowie freie Tage wie Lehrerkonferenzen, Fasnachtsmontag, Landsgemeindemontag etc., gelten jene der Schule Bilten.  Genaue Daten sind auf dem Ferienplan ersichtlich.

Ausnahmen sind:         Spielgruppenstart: dieser ist in der 2. Schulwoche im August

                           Weihnachtsferien: diese beginnen bei uns am 4. Adventssonntag

 

2.4  Kosten

Die Kosten für die Spielgruppe werden durch die Elternbeiträge gedeckt. Der Beitrag richtet sich nach der Anzahl der besuchten Spielgruppentage pro Woche und wird jeweils pro Quartal im Voraus in Rechnung gestellt.          

Spielgruppenkosten für: 1 -mal pro Woche       CHF 200.00

                            2 -mal pro Woche       CHF 400.00

                            3 -mal pro Woche       CHF 570.00

 

Für Familien mit geringen Finanzen besteht die Möglichkeit, ein Gesuch zwecks Kostenübernahme an den «Fonds zur ergänzenden Unterstützung von Familien» bei der Sozialberatung des Kantons Glarus zu beantragen.

 

2.5  Anmeldung und Einteilung

Die Anmeldeperiode mit Start im August dauert jeweils vom 01. März bis 31. Mai und für den Start im Februar vom 01. November bis 31. Januar.

 

Die Anmeldung kann online auf unserer Homepage www.spielgruppe-bilten.ch unter Anmeldung direkt ausgefüllt werden oder schriftlich an die Spielgruppe Möwe, Hauptstrasse 52, 8865 Bilten.              Das Formular kann auch bei der Spielgruppe an der Hauptstrasse 52 bezogen werden.

 

Eintritte, während dem Schuljahr: sind grundsätzlich möglich, sofern noch freie Spielgruppenplätze verfügbar sind. Die Spielgruppenbesuche werden dann für das begonnene Quartal anteilsmässig verrechnet (CHF 20.- pro Spielgruppenhalbtag).

 

Eltern können Wünsche bezüglich der Einteilung anbringen und werden bei Anmeldungen, die bis zum 31. Mai eingehen, berücksichtigt. Bei späteren Anmeldungen können wir dies nicht garantieren.

 

Einteilung: Die Gruppen werden in der ersten Juni Woche eingeteilt, danach werden die Briefe verschickt und sind spätesten am 20. Juni im Briefkasten.

 

2.6  Kündigung

Während des Jahres ist schriftlich unter Einhaltung einer zweimonatigen Kündigungsfrist auf Ende eines Quartals (31. Oktober, 31. Januar, 30. April, 31. Juli) möglich.

Bei Kindergarten-Eintritt muss nicht gekündigt werden.

 

2.7  Rückzug der Anmeldung

Bei einem Rückzug vor dem 31. Mai wird Ihnen nichts in Rechnung gestellt.

 

Bei einem Rückzug nach dem 31. Mai wird ihnen ein Unkostenbeitrag von CHF 100.-                           pro angemeldeten Spielgruppenhalbtag in Rechnung gestellt.

 

Erfolgt Ihre Abmeldung nach dem Spielgruppenstart, wird Ihnen der Spielgruppenbetrag für das gesamte Quartal in Rechnung gestellt. In diesem Fall ergibt sich der Rechnungsbeitrag aus der Summe der angemeldeten Spielgruppenhalbtage.

 

2.8  Spielgruppenleiterinnen

Die Spielgruppen werden von ausgebildeten Spielgruppenleiterinnen (oder Personen mit einem verwandten beruflichen Hintergrund) mit deutscher Muttersprache oder sehr guten Deutschkenntnissen geleitet. Jede Spielgruppenleiterin besucht jährlich mindestens zwei Weiterbildungskurse im Bereich Pädagogik, und nehmen an Erfahrungsaustausch mit anderen Spielgruppenleiterinnen in der Region teil.

 

2.9  Funktion der Spielgruppenleiterinnen

Die Spielgruppenleiterinnen nehmen eine beobachtende, wertschätzende Haltung ein und strukturieren den Spielgruppenalltag bedürfnisorientiert. Mit ihrer Grundeinstellung «Ich helfe es dir, es selbst zu tun» (Maria Montessori) unterstützen sie die Kinder dort, wo Hilfe benötigt wird. Dies hilft den Kindern selbstständig zu werden, Konflikte eigenständig zu lösen und das Selbstvertrauen aufzubauen. Die Spielgruppenleiterinnen arbeiten nach dem Leitfaden der Spielgruppenpädagogik des SSLV.

 

3.   Eingewöhnung

Der Start in der Spielgruppe ist für viele Kinder – und auch für Eltern – ein grosser Schritt.

Oft ist es das erste Mal, dass ein Kind während längerer Zeit ohne seine Bezugspersonen bleibt. Diese Ablösung ist ein wichtiger Entwicklungsschritt und darf in Ruhe geübt werden. Es ist normal, wenn es am Anfang nicht sofort reibungslos funktioniert.

Deshalb ist es uns wichtig, die Eingewöhnung gemeinsam und behutsam zu gestalten.

Schritt für Schritt, im Tempo des Kindes.

 

WICHTIG: Die Eingewöhnung ist für jedes Kind ein individueller Prozess und kann unterschiedlich lange dauern. Bitte bringen Sie Geduld und Zeit mit. Wir stimmen den Ablösungsprozess mit Ihnen ab und passen ihn flexibel an die Bedürfnisse Ihres Kindes an.

 

Folgende Rituale/Hilfsmittel können Kindern und ihren Eltern das Abschiednehmen erleichtern:

  • Klare und möglichst kurze Verabschiedung vom Spielgruppenkind
  • Einführung eines Abschiedsrituals (z.B. ein Büchlein anschauen, beim Fenster winken)
  • Das Lieblingsplüschtier, Nuscheli, Nuggi oder Foto von Mami in die Spielgruppe mitnehmen

WICHTIG: Fragen Sie Ihr Kind nicht, ob Sie gehen dürfen. Verabschieden Sie sich kurz und sagen  z.B.: «Ich gehe einkaufen/arbeiten und komme danach wieder und hole dich ab.»

 

Eltern oder eine Betreuungsperson müssen während der Spielgruppenzeit immer telefonisch erreichbar sein! Sie werden kontaktiert, wenn das Kind weint und sich nicht beruhigen lässt, aber auch, wenn während der Spielgruppenzeit etwas vorfällt, das notwendig macht, dass ein Elternteil oder Betreuungsperson kommen muss (z.B. Fieber, Erbrechen, Unfall, etc.).

 

3.1   Notwendige Ausstattung für den Spielgruppenbesuch

An jedem Spielgruppenhalbtag wird folgendes im Rucksäckli mitgebracht:

  • Wasser oder Tee in einer Trinkflasche (keine Süssgetränke)
  • gesunder Znüni Zvieri Obst, Gemüse, Kräcker, Käse, Sandwich, etc. (keine Süssigkeiten)
  • Ersatzwindeln: in der Spielgruppe wird ihr Kind gewickelt, falls ihr Kind es zulässt                     >Möchten Sie nicht, dass ihr Kind gewickelt wird, melden Sie das der Spielgruppenleiterin
  • Ersatzkleider: für den Notfall, (Unterwäsche, Socken, Shirt, Hosen, je nach Jahreszeiten

 

4.  Spielgruppenablauf

Rituale sind für Ihr Kind wichtig: Sie geben Geborgenheit und Sicherheit. Ein möglichst gleichbleibender Ablauf des Spielgruppenhalbtags hilft den Kindern, sich in der Spielgruppe zu orientieren. Deshalb besteht jeder Spielgruppenhalbtag aus festen Sequenzen:

  • Begrüssung und Abschied: Die Kinder werden von der Spielgruppenleiterin begrüsst, gleichzeitig         verabschieden sich die Kinder von ihren Eltern/Bezugsperson, meistens winken die Kinder noch zum   Abschied am Fenster. Ein entsprechendes Ritual erleichtert den Kindern das Loslösen von   Eltern/Bezugsperson und das Ankommen in der Spielgruppe.
  • Freies Spiel: Das freie Spiel steht im Mittelpunkt unserer Spielgruppe. Spielen heisst Entdecken, Ausprobieren, Verarbeiten, Gesetzmässigkeiten finden, die Realität nachempfinden und in der Fantasie   erproben – kurz: Kräfte sammeln fürs Leben. Kinder lernen beim Spiel, deshalb legen wir grossen Wert   auf das freie Spiel. Spielen fördert die Entwicklung in allen Bereichen – Kognitiv, emotional, kreativ, sozial und motorisch. 
  • Kreatives Tun (werken, malen, kneten, kleben etc.): Mit verschiedenen Materialien erleben und erproben die Kinder ihre Kreativität. Damit stillen sie ihren Entdeckungsdrang und Forschergeist.
  •  Znüni/Zvieri: Spielen macht hungrig und müde. Deshalb gehört eine gemeinsame Pause am Znüni- oder Zvieritisch fest zum Spielgruppenhalbtag. Die Kinder essen und trinken zusammen ihren mitgebrachten, gesunden Znüni oder Zvieri. Da die Kinder zwischendurch auch ihren Znüni/Zvieri teilen, ist es wichtig, dass wir über allfällige Allergien informiert sind.
  • Bewegung: In unserem «Gumpi-Zimmer» können sich die Kinder richtig austoben.                          Mit diesem Raum können zusätzliche Bewegungsmöglichkeiten angeboten werden.
  • Freies Spiel: Für die Kinder die nicht ins Gumpi-Zimmer möchten.
  • Aufräumen: Vor Abschluss des Spielgruppenhalbtages wird der Spielgruppenraum wieder aufgeräumt. Alle helfen mit, die Spielsachen wieder an ihren Platz zu legen.
  • Abschlussritual und Verabschiedung: Als Abschlussritual singen wir gemeinsam unser Abschiedslied. Danach werden die Kinder verabschiedet und gehen mit ihren Eltern oder ihrer Bezugsperson nach Hause.

Auch verschiedene variable Sequenzen gehören zum Spielgruppenhalbtag, sind aber nicht täglichen Bestandteil davon.  

  • Geschichten und Versli: Regelmässig werden in der Spielgruppe Geschichten erzählt oder miteinander Verse aufgesagt
  • Angeleitetes Spiel: Mit altersgerechten Spielen fördern wir z. B. das Erkennen von Farben und Formen sowie das Zuordnen von Bildern. Dabei lernen die Kinder, Regeln einzuhalten und auch einmal zu verlieren.
  • Bewegen im Freien: Auf dem Spielplatz, bei Spaziergängen oder im Wald können die Kinder viel entdecken und bietet auch zusätzliche Bewegungs- und Klettermöglichkeiten.
  • Geburtstage: Dies werden in der Spielgruppe mit einem speziellen Ritual gefeiert. Es gibt Pop-Corn und wird von der Spielgruppe besorgt. Die Eltern müssen nichts bringen.

5.  Sprachförderung

In der Spielgruppe entwickeln Kinder ihre Sprachkompetenzen spielerisch und ganzheitlich.

Ihre Sprachentwicklung wird in der Spielgruppe unter anderem im freien Spiel, mit Geschichten, Versen und Liedern angeregt.                                                                           

Die Spielgruppenleiterinnen sind sprachliche Vorbilder. Sie gehen bewusst mit ihrer Sprache und dem Spracherwerb der Kinder um. Sie achten auf eine sorgfältige Wortwahl und sprechen deutlich. Die Spielgruppenleiterinnen sind sich der Bedeutung des Erlernens der Erstsprache in der Familie bewusst und wertschätzen die Muttersprache jedes Kindes.

 

6.  Elternzusammenarbeit

Ein offener und intensiver Austausch und eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern dient dem

gegenseitigen Kennenlernen, baut Vertrauen auf und ist entscheidend dafür, ob sich ein Kind in der Spielgruppe wohlfühlt. Die Eltern kennen ihr Kind am besten und wissen, was es gerne mag, wie es in einer bestimmten Situation reagiert oder wie es sich wieder beruhigen lässt, wenn es zum Beispiel mal traurig ist oder wenn sich weh tut. Deshalb ist es für die Spielgruppenleiterin wichtig, die Wünsche und Erwartungen der Eltern sowie die Stärken und Schwächen der Kinder zu kennen.

 

6.1  Elterngespräche

Gespräche zwischen «Tür und Angel» sind Bestandteile der regelmässigen Arbeit in der Spielgruppe.  Dabei handelt es sich um die Zeit vor Beginn oder nach Abschluss des Spielgruppenbesuchs, wenn  das Kind von einem Elternteil oder einer anderen Bezugsperson gebracht, bzw. abgeholt wird. Es besteht die Möglichkeit wichtige Informationen mitzuteilen (z.B. das Kind ist Müde, weil es schlecht geschlafen hat / das Kind war  in den letzten Tagen krank, etc.)

 

Für grundliegende Gespräche oder einen längeren Austausch, eignen sich jedoch «Tür und Angelgespräche» nicht. Bei Bedarf bieten sich die Spielgruppenleiterinnen deshalb auch persönliche

Gespräche ausserhalb der Spielgruppenzeiten an. Melden Sie sich bei der Spielgruppenleitung, um ein Termin auszumachen.

 

6.2  Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür findet einmal jährlich im Frühling statt. Dabei erhalten die zukünftigen Spielgruppenkinder und ihre Eltern einen Einblick in die Räumlichkeiten und können dabei auch die Spielgruppenleiterinnen kennenlernen.

 

6.3   Elterninformation zum Spielgruppenstart

In der ersten Woche des neuen Spielgruppenjahres informieren die Spielgruppenleiterinnen die Eltern über den Spielgruppenalltag und beantworten allfällige Fragen.

 

6.4  Chlaus-Umzug

Jeweils am Montag nach dem 1. Adventssonntag findet in Bilten der Chlaus-Umzug statt. Auch die Kinder der Spielgruppe holen den Chlaus im Wald ab, und begleiten ihn bis zum Schulhaus.  

 

6.5  Adventsfenster 

Dies findet am Donnerstagabend vor dem 4. Adventsonntag statt. Miteinander bei Punsch und Glühmost lassen wir das Jahr ausklingen.      

                             

6.6  Abschlussfest

Am Ende des Spielgruppenjahres wird ein kleines Abschiedsfest für die Kinder, die in den Kindergarten kommen gefeiert. Sie lassen das Spielgruppenjahr gemeinsam ausklingen, und können sich voneinander verabschieden.                                           

                                                              

6.7  Individuelle Elternanlässe

Diese werden bei Bedarf situativ von der Spielgruppenleiterinnen organisiert.

 

7.  Abholung

Die Kinder müssen rechtzeitig abgeholt werden! Wird ein Kind nicht abgeholt, werden Eltern oder die Betreuungsperson angerufen.

Die Spielgruppenleiterinnen geben die Kinder nur ihnen bekannten Betreuungspersonen mit.

Wenn eine andere Person (z.B. Verwandte, Nachbar etc.) als üblich das Kind abholt, sind die            Eltern/Betreuungsperson verpflichtet, dies der Spielgruppenleiterin rechtzeitig mitzuteilen.

Die Identität dieser Person kann z.B. mittels eines Fotos, Ausweis etc. überprüft werden.

 

8.  Absenzen / Notfälle

8.1  Krankheit und andere Absenzen

Um andere Kinder, Eltern und die Spielgruppenleiterinnen vor Infektionskrankheiten zu schützen, dürfen Kinder mit Fieber, starken Erkältungen oder übertragbaren Krankheiten etc. die Spielgruppe nicht besuchen.

Fühlt sich ein Kind während der Spielgruppe nicht wohl, werden die Eltern benachrichtigt und das Kind muss abgeholt werden.

Wenn ein Kind die Spielgruppe nicht besuchen kann, muss es vor dem Spielgruppenbeginn rechtzeitig bei der Spielgruppenleiterin abgemeldet werden.

 

8.2  Notfälle während der Spielgruppe

Alle Spielgruppenleiterinnen besitzen den Nothilfekurs für Kleinkinder und können im Notfall fachgerecht erste Hilfe leisten. Die Eltern werden bei Notfällen umgehend benachrichtigt.

 

8.3  Krankheit der Spielgruppenleiterin

Erkrankt die Spielgruppenleiterin, wird Ersatz aus dem Team gesucht. Kann die Spielgruppe nicht durchgeführt werden, werden die Eltern umgehend informiert. Ein Anspruch auf Rückerstattung der geleisteten Spielgruppenbeträge besteht dabei nicht.

 

9.  Ausfälle

Bei einem Spielgruppenhalbtag pro Woche, darf die Spielgruppe zweimal ausfallen.

Bei zwei Spielgruppenhalbtage pro Woche, darf die Spielgruppe viermal ausfallen.

Dies gilt für die Zeit eines Spielgruppenjahres.

Bei häufigeren Ausfällen durch Feiertage, Schulfreie Tage werden Ersatztage angeboten.

 

Bei Epidemien, Pandemien, Unruhen aller Art kann keine Rückerstattung bezahlt werden.

 

10. Temporärer oder definitiver Ausschluss aus der Spielgruppe

Wenn die erzieherischen Bedürfnisse eines Kindes die Möglichkeit der Spielgruppe übersteigen, wird das Gespräch mit den Eltern und/oder einer Fachperson gesucht, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Ist danach keine Lösung möglich, kann das Kind von der Spielgruppe zeitweise oder definitiv ausgeschlossen werden.

Ist ein Kind aufgrund seines Entwicklungsstands für die Spielgruppe nicht bereit, wird mit den Eltern gemeinsam eine Lösung gesucht. Dies könnte vielleicht eine Pausierung mit einem späteren Eintritt in die Spielgruppe bedeuten.

 

Bei nicht bezahlten Spielgruppenbeiträgen oder bei Angaben von falschen Informationen bei der Anmeldung oder beim Verschweigen wichtiger Tatsachen, welche für den Spielgruppenalltag relevant sind, wird das Gespräch mit den Eltern gesucht. Wird dabei keine gemeinsame Lösung gefunden, kann die Spielgruppenleiterin in Zusammenarbeit mit der administrativen Leitung der Spielgruppe über einen Ausschluss des Kindes aus der Spielgruppe verfügen. Bereits bezahlte Beträge werden nicht rückvergütet.

Nicht bezahlte Rechnungen werden auf dem Rechtsweg eingefordert.

 

11.   Versicherung und Haftung

  • Kinder, die unsere Spielgruppe besuchen, müssen gegen Unfall- und Krankheit versichert sein. Die Versicherung ist Sache deren Eltern oder gesetzlichen Vertreter.
  • Verursacht ein Kind während dem Spielgruppenhalbtag einen Schaden, haften die Erziehungsberechtigten, respektiv deren Haftpflichtversicherung.
  • Jegliche Haftung der Trägerschaft und der Spielgruppenleiterinnen wird nach gesetzlichen Möglichkeiten weit möglichst ausgeschlossen.
  • Für den Weg in die Spielgruppe und den Heimweg sind die Erziehungsberechtigten verantwortlich.
  • Für verloren gegangene und beschädigte private Gegenstände der Kinder während der Spielgruppenzeit übernimmt die Spielgruppe keinerlei Haftung. Gefundene Gegenstände werden in der Garderobe bei unserer Fundgrube aufgehängt.

Oktober 2025

Spielgruppe Möwe Bilten

 

Neues Rahmenkonzept Spielgruppe Möwe: 

 

Sabine Allen

Spielgruppenleiterin

Präsidentin Verein Spielgruppe Möwe

 

Claudia Tresch                                                                                    

Spielgruppenleiterin  

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